Mittwoch, 27. Februar 2013

Project Life | Woche 08

Meine Woche 8:
 
 
Die Wochenzahl habe ich dieses Mal mit Staz-On auf ein Foto gestempelt. Ich fand die Krallenabdrücke der Vögel im Schnee auf unserem Balkon so stylish.
 

 
Eine Einstimmung auf den C@R am übernächsten Wochenende. Die Fotos, die ich nicht für meine CMCs gebraucht habe, habe ich auf das Schmierpapier getackert. Foam-Alphabet-Sticker und ein mit der Cameo ausgeschnittener Pfeil, fertig.
 

Noch ein Cameo-Pfeil, angesprüht mit Mister Hueys. Der Hintergrund ist ebenfalls angesprüht. Der Schriftzug "Schnee" ist mit Clear Stamps von Studio Calico in SU Savanne gestempelt.


Hier habe ich direkt auf das Foto geschrieben und den weißen Rahmen von Hand aufgemalt.


Bei diesem Stück habe ich den Hersteller-Schriftzug nicht abgeschnitten. Darüber habe ich mit dem Glitz-Rollenstempel gestempelt, wieder Pfeile aufgeklebt und darüber Buchstabensticker aus Moosgummi von American Crafts.


Der Rahmen ist wieder von Hand gezeichnet.


Ebenso wie hier auf dem letzten Foto.


 Dann kann ja jetzt endlich der Frühling kommen, oder?!


Sonntag, 24. Februar 2013

Rotes Meer | Wie packe ich 1.905 Fotos in ein Album?!

Die traurige Wahrheit: überhaupt nicht!!! Ihr müsst aussortieren, aussortieren, aussortieren. Bei jedem Foto eine harte Entscheidung. Aber wer braucht schon 30 Fotos von einem Fisch aus unterschiedlichen Perspektiven?! Also: aussortieren, aussortieren, aussortieren!

Hier zeige ich Euch, wie ich die Mammutaufgabe, aus 1.905 Urlaubsfotos ein Fotobuch angegangen bin.

Ich habe zuerst alle Fotos von meinen Speicherkarten auf den Laptop geladen. Beim ersten Durchsehen habe ich die unscharfen und unbrauchbaren Fotos direkt gelöscht. Dann habe ich alle Fotos bearbeitet und in einen neuen Ordner kopiert. Für jede Fischfamilie habe ich einen Unterordner angelegt plus Ordner für Fotos vom Hotel, Strand, Riffszenen und Portraits.


Für mein Fotobuch habe ich mir verschiedene Vorlagen mit Photoshop Elements erstellt. Inspiriert hatte mich dieses Layout aus der Gartenzeitschrift "Gartenzauber".


Das Grundlayout ist ein Hochformat mit drei gleichgroßen waagerechten und senkrechten Unterteilungen. Weitere Abwandlungen kamen dazu, je nach dem, wie sie für meine Fotos passten. Die Vorlagen haben die Größe des späteren Fotobuchs, ungefähr DIN A 4 hoch.


Gefüllt habe ich die Vorlagen mit thematisch zusammenhängenden Fotos. Also für jede Fischfamilie eine Seite oder Doppelseite. Oder mehrere auf einer Seite, falls ich wenige Fotos hatte. Dazu Fotos vom Hotel, vom Strand, Riffszenen und natürlich einige Fotos von uns selbst.

Die fertigen Vorlagen habe ich in die Fotobuchsoftware des Anbieter geladen, Pixelfotoexpress. Leider hat die Software sich ziemlich mit meinen Vorlagen angestellt, obwohl ich sie extra darauf ausgelegt hatte. Aber irgendwann hat es dann doch geklappt und ich habe den Bestellen-Knopf gedrückt. Jetzt bin ich ganz gespannt auf das fertige Buch. Ich zeige es Euch, wenn es da ist!

Samstag, 23. Februar 2013

Rotes Meer | Über Unterwasserfotos und Fischbestimmung

Weiter geht es nochmal mit etwas Schnorcheligem. Ich will Euch noch meine ständige Begleiterin unter Wasser: die Canon Powershot D20.


Damit sind mir zwar nicht die perfekten Unterwasserfotos geglückt. Dafür braucht es dann doch eine  bessere Kamera. Aber auf jeden Fall waren die Fotos besser als mit der Einweg-Kamera, die ich in der Karibik am Handgelenk hatte. Anfangs habe ich mich sehr schwer getan mit der Canon. Sie ist deutlich schwerfälliger als eine "normale Land-Kamera". Aber inzwischen sind wir gute Freundinnen geworden.

Schwierig ist es, die Kamera ruhig zu halten. Man schwappt ja die ganze Zeit im Seegang umher und muss dazu noch aufpassen, nicht zu nah an die Riffe und ihre Bewohner zu kommen. Ungünstiges Licht, Sand und sonstige Partikel tun dann oft den Rest. Das führt bei größeren Entfernungen zu schlechten Ergebnissen. Obwohl die Kamera oft besser sehen konnte, als ich. Die Taucherbrille ist schnell beschlagen und mit der Zeit bilden sich Salzflecken, durch die man bei Gegenlicht kaum hindurch gucken kann. Manche Fische an dunklen Stellen habe ich so auf Verdacht hin fotografiert und war dann ganz gespannt, wie sie später auf dem Foto aussehen.

Auch im unbearbeiteten Zustand kann man auf dem Display gut erkennen, welche Fische man da so vor der Linse hatte. Auch wenn ich nicht immer alles scharf getroffen habe, kann man im Zoom Einzelheiten gut bestimmen. Allerdings ist keins der Fotos unbearbeitet wirklich gut. Die meisten Fotos sehen so aus, wenn sie aus der Kamera kommen:


Und bearbeitet mit Photoshop Elements dann so:


Über die meisten habe ich zuerst die Auto-Korrektur laufen lassen. Dann habe ich eventuelle Farbstiche korrigiert, Helligkeit und Kontrast angepasst. Den Scharfzeichnungsfilter habe ich mir bei den meisten Fotos wegen den vielen Sandkörnchen gespart. So sehen die meisten Fotos richtig gut aus und man erkennt viele Details, die bei der Bestimmung der Fische helfen.

Abends im Hotel kam dafür der Korallenriff-Führer von Kosmos zum Einsatz. Am Flughafen hatte ich ein weiteres Heft erstanden.


So konnte ich die meisten Fische schnell identifizieren. Bei einigen war ich mir allerdings nicht wirklich sicher. Diese habe ich im Internet gesucht. Und natürlich die vorher schon bestimmten zur Sicherheit auch nochmal. Insgesamt sind es 100 Arten aus 38 Familien.

Im Internet teilen viele Menschen ihr Wissen und so konnte ich bis auf wenige Ausnahmen alle Fische identifizieren.  Besonders hilfreich und schön finde ich die Fotos dieses Mannes: Otakar Seycek. Ich könnte stundenlang in seinen Fotoalben stöbern. Die Aufnahmen sind einfach unglaublich gut. Da muss ich echt noch eine Menge lernen... Es war ja auch erst mein erster Schnorcheltrip...

Morgen zeige ich Euch, wie ich aus meinen vielen Fotos ein Fotobuch gestaltet habe.

Freitag, 22. Februar 2013

Freitags-Füller # 204

 
1. Schon wieder Freitag. Juhu!

2.  Ich lasse alles nur noch von Handwerkern machen, wenn ich mal im Lotto gewinne.

3. Es ist doch egal, dass ich so klein bin. Hauptsache, ich bin oho!

4. Ich hätte so gerne das Meer in meiner Nähe.

5. Wo ist der Frühling?! Ich kann das ständige Schneetreiben nicht mehr sehen.

6. Ich glaub, mich tritt ein Pferd.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf irgendwas Gemütliches, morgen habe ich noch nichts Genaues geplant und Sonntag möchte ich irgend etwas Schönes machen, das mich davon ablenkt, dass ich montags wieder arbeiten muss!


Willst Du auch mitspielen? Dann schau bei Barbaras scrap-impulse vorbei. Sie erklärt Dir, wie es geht!

Donnerstag, 21. Februar 2013

Project Life | Woche 07

Meine Woche 7 im Project Life. Immer noch mit Fassenacht, Aschermittwoch und Valentinstag. Aber schon wieder hatte ich keine Lust auf knallbunt.
 

Das gelbe Patterned Paper von Studio Calico habe ich wegen der gelben Farbe ausgesucht. Damit es etwas zu den Washi-Tape-Akzenten der letzten Woche passt. In die Mitte habe ich das erste Ticket mit meiner neuen SU-Ticket-Stanze geklebt. Woche, Zahl und Rahmen mit der Hand geschrieben, Datum wieder gestempelt.


Obwohl der Aschermittwoch ja eigentlich nicht mehr so bunt ist, habe ich mein buntes Washi-Tape ausgepackt. Die Farbe der Kaki auf dem Foto in der Mitte hat mich dazu inspiriert.


Nicht fehlen darf in dieser Woche natürlich DAS Thema des Rosenmontags.


Für den Valentinstag hatte ich mir schon einige schöne Vorlagen aus dem Silhouette Online Store runtergeladen. In diesem Jahr wollte ich das Thema endlich mal aufgreifen und zwar ganz verspielt und romantisch. Aber als ich dann davor stand, wurde es doch wieder nüchtern und schlicht. Patterned Paper im Hintergrund, zwei Wood Veneer Herzen, darunter einen Kreis von dem gelben Buchstabenpapier, von Hand gedoodelter Rahmen, fertig.


Die Kaki, meine Lieblings-Winter-Vitamine und Franks Kiwis.


Und der Rest von dem Papier, aus dem ich den Kreis ausgestanzt hatte.


Unsere neue Lampe und ihr Designer. Das Schildchen hing an der Lampe. Ich fand es ganz witzig, das dazu zu kleben. Der Designer ist bestimmt noch nie verscrappt worden ;o)


Zum Abschluss einige handschriftliche Gedanken zu den Ereignissen dieser Woche.


Das ging auch ganz schnell, wie die letzte Woche. Ich merke, ich bin so langsam im Project-Life-Flow drin. Und das ausnahmsweise mal ohne Cameo diese und letzte Woche. Es geht ja auch mal ohne. Zwar nur zur Not, aber es geht!

Mittwoch, 20. Februar 2013

Project Life | Woche 06

Willkommen zu meiner sechsten Woche Project Life. Die Woche mit Fassenacht, Schwerdonnerstag und viel Helau. Das wollte ich zuerst festhalten mit vielen bunten Scraps. Aber dann war es mir doch eher nach ruhigeren Tönen.
 

Auf dem Papier von Studio Calico habe ich einen Hintergrund aus Washi-Tape gestaltet. Darauf Buchstabensticker geklebt und das Datum gestempelt.


Dieser coole Zeitgenosse kam mit der Sky-Werbung in unser Haus. Gebucht haben wir das Angebot nicht, aber von dem Bären konnte ich mich nicht trennen.


In der Mitte habe ich ein kleines Foto unserer neuen Eingangslampe gewidmet. Endlich wieder mit Bewegungsmelder, so dass wir um die Jahreszeit nicht mehr im Dunkeln stehen.


Den Schwerdonnerstag habe ich ohne Foto umgesetzt. Leider hatte ich von den Buchstabenstickern nicht mehr alle benötigten Buchstaben. Also habe ich die beiden "n" einfach dazwischen geschrieben.


Unten habe ich dann doch noch mit zwei Fotos vom Fassenachtsumzug abgeschlossen. Den Hintergrund für das Journaling habe ich wieder mit Washi-Tape gestaltet.


Alles in allem ging das echt schnell.

Dienstag, 19. Februar 2013

Rotes Meer | Layout: Leben im Roten Meer

Nachdem wir so lange zusammen geschnorchelt sind, möchte ich Euch ein Layout mit einigen meiner Lieblingsfotos zeigen.


Die Fotos habe ich in die gleichen Polaroid-Rahmen kopiert, die ich auch schon bei meinem December Daily benutzt hatte. Die Namen der Fische habe ich daneben von Hand geschrieben. Das vergisst man ja sonst doch so schnell.


Die Polaroids sind in drei verschiedenen Höhen aufgeklebt.


Den Schriftzug "Roten Meer" habe ich mit der Cameo ausgeschnitten und mit 1 mm Abstandspads aufgeklebt. Um einen ruhigeren Hintergrund für mein Journaling zu bekommen, habe ich den Cardstock mit Gesso grundiert.


Montag, 18. Februar 2013

Rotes Meer | Schnorcheltrip Teil 4

Herzlich willkommen zu unserem letzten Schnorcheltrip im Roten Meer. Schon vom Strand aus sieht es faszinierend aus. Das Riff reicht stellenweise bis an den Strand. Man kann von hier aus den Wechsel zwischen sandigem Boden und Riffen erkennen.
 

 Direkt unter der Wasseroberfläche begegnet uns ein Rotmeer-Halbschnabelhecht. Er ist auf der Jagd nach seinem Mittagessen. Er schimmert blau und auf seiner Schnabelspitze ist ein roter Punkt.


Der Pfauenaugen-Kaiserfisch ist wunderschön. Sein Muster und die Farben versprühen Exotik, finde ich.


Hier sucht ein Sparren-Falterfisch nach Futter.


Und hier haben wir einen Netz-Feilenfisch.


Oh, da drüben. Ein Besenschwanz-Lippfisch. Den gibt es nur im Roten Meer. Der ist schon ordentlich groß, bestimmt 50 Zentimeter. Man erkennt ihn an der Schwanzflosse - klar, die sieht aus wie ein Besen - und an dem auffälligen gelben Fleck an der Seite. Davor seht Ihr einen kleinen Putzerlippfisch. Er "putzt" die Fische, indem er ihnen die abgestorbenen Schuppen abknabbert.


Ah, ja, da drüben, da scheint etwas los zu sein. Eine Putzerstation, da tummeln sich viele Fische.


Zum Beispiel diese Stumpfmaul-Meeräschen.


Da sind auch viele Putzerlippfische. Und ein kleiner Juwelen-Riffbarsch in der Mitte.


Dieser Papageifisch freut sich sehr über die Körperpflege.


Die beiden schauen sich noch an und dann wird fleißig geputzt. Das ist ein weiblicher Rostnacken-Papageifisch. Und oben rechts wieder mal eine Schwefel-Demoiselle.


Hier lässt sich eine Rotmeer-Barbe fein machen.


Unter dem Vorsprung versteckt sich ein Großaugenbarsch.


Und da hinten im Dunkeln versteckt sich doch noch jemand. Das sieht aus wie ein Juwelen-Zackenbarsch.


Und  hier haben wir einen Blutfleckhusar.


Huch, da schlängelt sich eine Graue Muräne an den Korallen entlang. Man erkennt sie deutlich an den schwarzen Punkten an ihrem Kopf. Lasst uns mal lieber zu einem anderen Riff schnorcheln.


Schaut mal ganz genau unter Euch. Am Boden, da im Sand, man sieht sie kaum, aber das müsste eine Moses-Seezunge sein. Sie begleitet die Meerbarbe in der Hoffnung, dass etwas zu Essen für sie in dem aufgewühlten Sand abfällt.


Wunderschön, dieses Korallenriff.


Wenn man genau hin schaut erkennt man die kleinen Fische. Es sind Indische Zweifarben-Chromis.


Oh Schreck, was ist denn da! Da drüben, da schlängelt sich eine Riesenmuräne am Riff entlang. Die macht ihrem Namen wirklich alle Ehre! Sie hat einen schwarzen Fleck an der Seite. Daran erkennt man sie gut, auch wenn sie nur den Kopf aus ihrer Höhle streckt.


Ein Indischer Gelbklingen-Nasendoktor.


Und ein Blauklingen-Doktor. Das muss noch ein junger Fisch sein. Bei älteren ist der Höcker über der Nase deutlich stärker ausgeprägt und die fahnenartige Schwanzflosse ist noch stärker ausgeprägt.


Ach, da sehen wir ja tatsächlich noch das Weibchen des Blauen Vogellippfisches. Schön! Zusammen mit einer Rotmeer-Barbe.


Und hier sehen wir nochmal ein Anemonenfisch-Pärchen, Zuhause in ihrer Anemone.



Schön, einfach nur schön. Morgen geht es wieder nach Hause. Also war das heute unser letzter Schnorcheltrip. Aber es gibt trotzdem noch etwas hier zu sehen. Ich habe noch ein Layout für Euch und ich zeige Euch meine ständige Begleiterin unter Wasser.